Julia
Christina
Henkel

Die Sache mit der Poesie und den Melonen

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Gedichte. Hatten für mich als Teenager den faden Beigeschmack von Milch aus wabbeligen Tüten, Schulküchen-Graupen, Hagebuttentee in Plastikbechern und dem Herumknabbern auf Blockflötenmundstücken, kurz: den Geschmack der Grundschule.
Doch mit ein bisschen mehr Abstand zu dieser Zeit der rot-blau geringelten Schlupfmützen hat sich bei mir eine echte Liebe zu Gedichten und zur Poesie entwickelt und ich meine: In vielen Bereichen des Lebens ist Poesie zu finden, nicht nur im Theater oder zwischen zwei Buchdeckeln. 
Kochrezepte können etwas Poetisches haben, Aufkleber an Ampelpfeilern, Geburtstagskarten, Tagebucheinträge – und Songtexte. Einer der für mich größten … nä! DER größte Poet der deutschsprachigen Musikszene ist für mich seit 1994 Jan Plewka, der Sänger von Selig. Es lohnt sich sehr, seinen Lyrics aufmerksam zuzuhören. Die saugeile Musik dazu ist natürlich auch nicht verkehrt. ????

⚡️⚡️Und heute aus der Kategorie „Büschn plietscher“ ⚡️⚡️(Hamburgisch für „Bisschen schlauer“): Der Unterschied zwischen Gedicht und Poesie? Poesie ist eine literarische Form. Ein Gedicht ist ein schriftliches Werk, ein literarisches Erzeugnis. Also: Poesie und Gedicht ist wie Früchte und Melone.
„Poesie“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet Erschaffung/Dichtung. Man teilt sie in drei Gattungen auf: Dramatik (Theatestücke), Lyrik (Lied, Sonett, Elfchen…) und Epik (Novelle, Sage, Romane, Erzählungen …)

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